Oktober 2017 - Freie Wähler nominieren Stimmkreisbewerber für Landtags- und Bezirkstagswahlen

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in Emskirchen haben die Freien Wähler Kreisvereinigungen Fürth-Land und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim ihre Bewerber für die kommenden Landtags- und Bezirkstagswahlen gewählt. Mit 100 Prozent der Stimmen wurde die bisherige Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt wiedergewählt. Die Uehlfelderin, die den Stimmkreis bereits in der vergangenen Legislaturperiode in München vertrat, bedankte sich bei den Mitgliedern und versprach: „Ich werde wieder mit vollem Einsatz beim Bürger um Vertrauen werben. Wir Freien Wähler haben in den letzten fünf Jahren gute Oppositionsarbeit geleistet und durch unsere Initiativen und Ideen auch in der Region einiges bewegt.“ Konkret nannte sie beispielsweise die Milchtankstellen, die von übertriebenen bürokratischen Auflagen verschont werden konnten und erfolgreiche Aktionen wie der Organspendetag, bei dem die Öffentlichkeit für dieses wichtige Anliegen sensibilisiert wurde. „Durch den angekündigten Rechtsruck der CSU wird der Platz in der Mitte größer für eine politische Kraft, die mit Augenmaß und pragmatischen, bürgernahen Lösungen an Probleme herangeht. Darum glaube ich an ein mögliches zweistelliges Ergebnis für die Freien Wähler bei der Landtagswahl“, beurteilt Schmidt die eigenen Chancen.

Die politische Mitte ist auch der Platz, den Elke Eder aus Zirndorf einnehmen möchte. Die gelernte Heilerziehungspflegerin, die in der Bibertstadt das „Café Eders“ betreibt und jüngst Direktkandidatin bei der Bundestagswahl war, wurde von den Mitgliedern zur Kandidatin für den Bezikstag gewählt. „Ich halte eine Politik für Bürger und vor allem mit Bürgern für das Wichtigste, um einer Politik- und Parteienverdrossenheit entgegenzutreten. Ein besonderes Anliegen ist es mir, das soziale Miteinander wieder zu stärken, gerade im ländlichen Raum.“ Der Bezirkstag sei dafür das geeignete Gremium, da dieses Thema dort auf einem konkreten und für den Bürger nachvollziehbarem Level behandelt werde. Anstatt parteipolitischer Geplänkel will sich Eder für konkrete Ergebnisse einsetzen und für unbürokratische Verfahren werben. Gesetze sollten im Zweifel zugunsten der Betroffenen ausgelegt werden.