12.02.2018
B470 ein Stück sicherer machen – schwere Unfälle vermeiden!

Zahlreiche Unfälle auf B470 bei Pahres: Schmidt sendet Schreiben an den Innenminister

Pahres – Die bayerische Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt und Vertreterin des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sendete in dieser Woche ein Schreiben an Innenminister Herrmann, worin Sie eine Verbesserung der Situation auf der B470 zwischen Diespeck und Gerhardshofen fordert. In den letzten fünf Jahren sind auf diesem Straßenabschnitt insgesamt vier Menschen getötet und 30 schwer verletzt worden, wie die Abgeordnete auf Nachfrage bei der örtlichen Polizeiinspektion erfuhr. „Diese Zahlen sind viel zu hoch“, betont sie. „Das ist bayernweit unverhältnismäßig. Es kann nicht sein dass auf einem kleinen Straßenabschnitt von siebeneinhalb Kilometern fast jedes Jahr ein Mensch ums Leben kommt.“ Würden auf allen bayerischen Straßen so viele Menschen sterben, würde die Zahl der Toten in Bayern in den vergangen fünf Jahren nicht etwa bei etwa 3.200 liegen, sondern bei unglaublichen 22.293.

Deshalb müsse unbedingt etwas getan werden, da ist sich Gabi Schmidt sicher. „Vor allem die Radquerung in Höhe von Pahres birgt ein sehr hohes Gefährdungspotential.“ Ein Blick in die Statistik zeigt: An der Stelle der Radwegüberquerung ist es in den letzten fünf Jahren zu drei Unfällen mit Fahrradfahrern gekommen – mit jeweils einem tödlich, schwer und leicht verletzten Radler.

„Eine Unterführung für Radfahrer hätte diese drei Unfälle wohl verhindert“, so Schmidt. „Und auch weitere Menschen könnten dadurch geschützt werden.“ Dabei würde der Bund für die Kosten aufkommen, wie die Abgeordnete auf Anfrage sichergestellt hatte. „Keine Kommune und auch nicht der Landkreis würden dadurch belastet.“ Gabi Schmidt hofft auf die Unterstützung des Staatsministers um die B470 ein Stück sicherer zu machen.