29.01.2018
Gabi Schmidt auf Listenplatz 2

FW-Landtagsabgeordnete kritisiert: Zu wenig Frauen

UEHLFELD — Von Listenplatz zwei der Freien Wähler (FW) in Mittelfranken aus startet die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt aus Uehlfeld in den Landtagswahlkampf 2018. Mit dieser Nominierung würdigte die Delegiertenversammlung in Rednitzhembach die gute Landtagsarbeit der Stellvertretenden FW-Bundesvorsitzenden in den letzten fünf Jahren.

2013 stand Gabi Schmidt auf Listenplatz fünf. Dennoch gelang ihr damals der Sprung in den Landtag. Aktuelle Umfragen sehen die FW zurzeit bei sieben bis acht Prozent, die Chancen für den erneuten Einzug in Bezirks- und Landtag seien somit sehr gut. „Mit einem guten Wahlkampf und einer guten Darstellung der Ziele und Erfolge der FW ist eine Zielmarke von zwölf Prozent bayernweit nicht zu hoch gegriffen", sagt Schmidt. Ihr Leitsatz sei „Gemeinsam für die Region" und diesen werde sie auch in den kommenden Jahren beibehalten. Als Direktk andidatin für den Landtag im Stimmkreis 510 Neustadt-Fürth-Land war sie bereits im Oktober 2017 ohne Gegenstimme nominiert worden.

Noch besser vernetzen

Bedauerlich findet Schmidt, dass bei den Freien Wählern der Frauenanteil wiederum nicht sehr hoch ist. Insgesamt hätten es nur fünf Frauen unter die 24 Landtagslisten-Nominierten geschafft; bei der Bezirkstagsliste seien es sieben von 24. „Wir Frauen aus den verschiedenen Stimmkreisen müssen uns schnell noch besser vernetzen und strukturieren, damit der Frauenanteil in Landtag und Bezirkstag ansteigt", regt die Abgeordnete an. Die gute Arbeit der FW-Frauen in den Orts- und Kreisverbänden werde noch zu wenig gewürdigt, bislang spielten vor allem ältere Männer die wichtigen Rollen.