01.10.2018
Gabi Schmidt nimmt Stellung zur Resolution von fast 90 Betrieben im Landkreis

Schmidt: „Die Unternehmen im Landkreis sprechen mir aus dem Herzen“

Uehlfeld. Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt zeigt sich von der Initiative von insgesamt knapp 90 Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim begeistert. "Damit wird ausgesprochen, was schon längst allen klar war: Der Abschiebwahnsinn in Bayern ist nicht nur unmenschlich, sondern schadet auch der heimischen Wirtschaft." Mit diesen Worten sichert die Abgeordnete den Unternehmen ihre vollste Unterstützung zu.

"Ich persönlich habe schon einige gut integrierte Asylbewerber kennengelernt, die eine hervorragende Arbeit leisten, z.B. den Azubi meines Schreiners.", so Schmidt. "Und es tut mir im Herzen weh zu sehen, wie unsere Gesellschaft diese Menschen behandelt."

"So kann das nicht weitergehen, die Staatsregierung muss handeln - und das, wenn sich nicht bald etwas ändert, nach dem 14. Oktober mit einer anderen Besetzung!" Schmidt verweist darauf, dass es schon lange sinnvolle Alternativen gibt, wie man mit integrierten, arbeitswilligen, nicht straffällig gewordenen und gut deutsch sprechenden Asylbewerbern sinnvoll umgehen kann. "Die 3+2 Regelung muss eingeführt werden!" Damit meint die Abgeordnete eine Regel, dass Asylbewerbern, welche die oben genannten Bedingungen erfüllen nach dreijähriger Ausbildung noch mindestens zwei Jahre hierbleiben und arbeiten dürfen. "Langfristig brauchen wir außerdem unbedingt ein Einwanderungsgesetz!"

Die Abgeordnete ruft weiterhin auch jene Unternehmer aus dem Landkreis dazu auf, die Resolution zu unterzeichnen, welche dies bisher noch nicht getan haben. "Damit sich endlich etwas tut in München!"