13.11.2019
MdL Gabi Schmidt besucht Villa Oskar und IG ambulant betreute Wohngemeinschaften in Langenzenn

Schmidt: Würdevolle Pflege im Alter muss für alle erschwinglich sein!

„Hier können pflegebedürftige Menschen Ihren Lebensabend wirklich in Würde verbringen,“ findet Gabi Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler. Mit „Hier“ meint sie die Villa Oskar in Langenzenn, in der sieben Pflegebedürfte in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft leben. Dort haben die Senioren jeweils ein eigenes Zimmer mit eigenem Bad und können eigenständig leben – wenn sie Hilfe bei etwas brauchen, ist rund um die Uhr mindestens eine Betreuung im Haus. Im Gegensatz zu vielen anderen Betreuungseinrichtungen können die Bewohner in der Villa Oskar ihren Tagesablauf selbst bestimmen und die Dinge tun, die sie auch selbst gerne tun. Die Villa besitzt auch einen großen Garten. Das hohe Maß an Menschlichkeit, das hier vorherrscht fand Schmidt besonders beeindruckend: „Die Gestaltung des Hauses und der Umgang mit den Pflegebedürftigen in der Villa Oskar haben so eine familiäre Atmosphäre. Die Pfleger von Heidis Hauskrankenpflege leisten hier eine fantastische Arbeit!“

Nach der Besichtigung der Villa Oskar gab es noch ein Gespräch mit Vertretern der Interessensgemeinschaft ambulant betreuter Wohngemeinschaften der Landkreise Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Fürth mit Stadt Nürnberg. Bei diesem Gespräch informierten die Mitglieder der IG darüber, welche Probleme es für die ambulant betreuten Wohngemeinschaften gibt. So beklagten die Vertreter der IG besonders zwei Missstände: eine enorme Überregulierung durch die Behörden und Sparmaßnahmen durch die Krankenkassen. Speziell die Sparmaßnahmen der Krankenkassen bringen große Probleme für die Pflegedienstleister, da viele Leistungen nicht mehr übernommen werden, die jedoch dringend notwendig sind. Das verursacht große finanzielle Mehrbelastungen für die Pflegebedürftigen, die diese oft auf Dauer nicht stemmen können. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt würden die Wohngemeinschaften auf Dauer zu einem Privileg für finanziell besser gestellte Menschen. Für Gabi Schmidt keine Option: „Es darf nicht sein, dass würdevolle Pflege im Alter zu einem Vorrecht der oberen 10% wird!“