22.04.2021
Freie Wähler setzen neue Akzente im Gesundheitstourismus

Schmidt: Kneipp-Anlagen im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim erhalten kräftige Förderung.

Uehlfeld. 200. Geburtstag von Pfarrer Sebastian Kneipp: Anlässlich des besonderen Jubiläums erstrahlen in diesem Jahr viele Kneipp-Bäder in neuem Glanz. Zu verdanken ist dies dem Sonderprogramm „Touristische Infrastruktur – Kneipp-Anlagen“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, das Kommunen in ganz Bayern beim Ausbau und der Modernisierung von Kneipp-Anlagen fördert. „So können die Gemeinden zeitnah damit starten, ihre gesundheitstouristische Infrastruktur im Kneipp-Jahr 2021 auf den allerneuesten Stand zu bringen“, sagt Gabi Schmidt, Landtagsabgeordnete aus Uehlfeld.

Die ersten 19 Förderbescheide gingen bereits an die Kommunen, insgesamt werden 106 Kneipp-Projekte gefördert. So können im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim demnächst auch die Kommunen Markt Bibart und Trautskirchen ihre Projekte angehen. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden – insgesamt gingen 174 Anträge ein – wurde das Programm auf Initiative der Freie Wähler Landtagsfraktion um eine Million Euro aufgestockt. Insgesamt steht jetzt ein Fördervolumen von 2,5 Millionen Euro für die Ertüchtigung von Kneipp-Anlagen zur Verfügung. „Als Landtagsabgeordnete habe ich mich für diese Initiative eingesetzt, um gezielt Akzente für den Tourismus und die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region zu setzen“, erklärt Schmidt weiter.

„Ich freue mich, dass Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Startschuss für die Finanzierungsinitiative der Freie Wähler-Fraktion zugunsten öffentlicher Kneipp-Infrastruktur gegeben hat. Das war uns von Anfang an ein großes Anliegen, denn die Verbesserung der Kneipp-Anlagen trägt immens zur Attraktivität unserer Region bei“, so die Uehlfelder Abgeordnete. „Wir haben uns im Landtag stark für die Förderung eingesetzt. Gerade in dieser Zeit, in der uns die Pandemie viel abverlangt, trägt eine gut ausgebaute Kneipp-Infrastruktur dem Bedürfnis vieler Menschen nach gesundheitsfördernder Erholung Rechnung.“

Das Sonderprogramm basiert auf den Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE). Die Höhe der Förderung hängt davon ab, wie viel Geld eine Gemeinde selbst in ihre Kneipp-Anlage investiert. Die Eigenbeteiligung bei den Projekten beträgt mindestens zehn Prozent. Das Programm sieht die Förderung von Errichtung, Erweiterung, Instandsetzung sowie Umbau und Modernisierung jener öffentlich zugänglichen Kneipp-Anlagen vor, die von allen Gästen kostenfrei genutzt werden können.