08.04.2020
Freie Wähler stärken Unternehmen in der Krise

Es kommt auch auf unser Konsumverhalten an!

Gabi Schmidt und die Landtagsfraktion der Freien Wähler haben sich für Unternehmenshilfen in Bayern starkgemacht. Neben schnellen Soforthilfen wurde dem Landesförderinstitut des Freistaats Bayern (LfA) und damit auch den Hausbanken der Unternehmen der Rücken gestärkt. Dies ist aber nur ein Schritt, um der heimischen Wirtschaft über die Pandemie-Krise zu helfen. Genauso wichtig ist es, dass wir alle unser Konsumverhalten ändern und statt jetzt im Internet lieber nach der Krise bei örtlichen Geschäften einkaufen. Die Schuhgeschäfte, Modeläden oder Elektronikgeschäfte vor Ort bieten Arbeitsplätze, zahlen Steuern und beleben das gesellschaftliche Miteinander. Ohne diese Läden würde unser aller Leben ärmer sein. Lassen Sie uns gemeinsam die Einkaufsorte stärken: Neustadt, Bad Windsheim, Uffenheim, Scheinfeld und andere wären ohne die kleinen regionalen Geschäfte undenkbar!

Deshalb verschenken Sie doch einfach Gutscheine! Viele kleine Geschäfte liefern die Waren auch bequem bis vor die Haustür. Fragen Sie einfach nach und heben Sie die nicht dringenden Käufe bis zur Normalisierung auf. Wir alle entscheiden, was mit den Innenstädten und Fußgängerzonen geschieht.

 

Bis zu 50.000 € Soforthilfen für Firmen

Unbürokratisch und schnell sollen die Unternehmer an Soforthilfen kommen, um die Zeit bis zur Einigung mit der Hausbank zu überbrücken. Die Corona-Soforthilfe, die je nach Anzahl der Erwerbstätigen im Unternehmen ausgezahlt wird, wurde erst vor Kurzem erhöht:

o    bis zu 5 Erwerbstätige: 9.000 Euro

o    bis zu 10 Erwerbstätige: 15.000 Euro

o    bis zu 50 Erwerbstätige: 30.000 Euro

o    bis zu 250 Erwerbstätige: 50.000 Euro

Diese Hilfsgelder müssen ausdrücklich nicht zurückgezahlt werden. Anträge können ausschließlich digital über einen Online-Antrag unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ gestellt werden. Außerdem ist es nicht mehr notwendig, seine Rücklagen vorher komplett zu verbrauchen. Für die Sofort-Hilfen ist es bereits genügend, wenn die Einnahmen nicht mehr reichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken. Zusätzlich wurde das Landesförderinstitut des Freistaats Bayern (LfA) gestärkt, um den Hausbanken der Unternehmen neue Kreditvergaben zu ermöglichen. Der Bürgschaftsrahmen der LfA wurde von 500.000 € auf 2 Milliarden Euro angehoben. Es sind nun Kredite bis zu 30 Millionen Euro möglich. Weil nicht nur Geld, sondern manchmal auch Beratung notwendig ist, können Unternehmen die „Task Force“ der LfA in Anspruch nehmen. Diese Unternehmensberatung hilft im Falle einer drohenden Insolvenz und ist darüber hinaus kostenlos.

 

Landtag arbeitet weiter mit geänderter Geschäftsordnung                                                                    

Nicht nur in den Unternehmen wird um die Zukunft gekämpft, auch der Landtag muss nun um jeden Preis handlungsfähig bleiben. Darum haben die Freien Wähler einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung gestellt. Durch eine Verkleinerung der Ausschüsse und dem Einsatz von Videokonferenzen und Online-Übertragungen konnte die Anzahl der anwesenden Abgeordneten in München deutlich verringert werden. Das reduziert die Infektionsgefahr spürbar, ohne die Arbeit im Maximilianeum einstellen zu müssen. Außerdem kann die Öffentlichkeit weiterhin die Arbeit der Parlamentarier per Video-Übertragung verfolgen.