23.06.2021
Gabi Schmidt fordert tragfähiges Konzept für Naturpark-Zentrum

Projekt wird umfangreich vom Umweltministerium unterstützt - Staatsminister Glauber: „Wir wollen den Naturschutz in Bayern in der Fläche stark machen."

Uehlfeld. Anfang Juni ist die Entscheidung gefallen, dass das neue Naturpark-Zentrum Steigerwald in Scheinfeld entstehen soll. Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt fordert jetzt so schnell wie möglich ein Konzept, dass Besuchern und Einheimischen Lust auf das eigene Entdecken der Natur machen soll, aber auch den verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen lehrt.

„Wir müssen die Umweltbildung bei uns in der Region voranbringen“, sagt die Abgeordnete der Freien Wähler. Gerade angesichts des Klimawandels sei es notwendig, dass die Menschen Natur und Umwelt als Grundlage für unser aller Leben, die Zivilisation und die Wirtschaft begreifen würden. „Wir müssen bewusster leben und dazu gehört es auch, uns damit auseinanderzusetzen, wie es unserem Wald geht und welche Folgen ein etwaiges Leiden des Waldes für uns ganz konkret hat“, sagt Schmidt, die sich freut, dass ihr jahrelanger Einsatz für das Naturpark-Zentrum Steigerwald Erfolg gehabt hat.

Umfangreich unterstützt werden die bayerischen Naturparke vom Bayerischen Umweltministerium, dem Schmidts Freie Wähler-Fraktionskollege Thorsten Glauber als Staatsminister vorsteht. Bis zu zwei Millionen lässt sich das Ministerium die Errichtung neuer Naturpark-Zentren kosten, im weiteren Verlauf beteiligt sich das Ministerium ebenfalls an den Unterhaltskosten. „Wir wollen den Naturschutz in Bayern in der Fläche stark machen. Naturparke spielen dabei eine zentrale Rolle“, betont Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. In dem Zentrum soll Begeisterung für die Natur und die Region geweckt und nötiges Hintergrundwissen vermittelt werden.

Schmidt ist es wichtig, allen Altersgruppen im Steigerwald-Zentrum optimale Möglichkeiten zu bieten, die Natur mit allen Sinnen positiv zu erleben. „Denn nur so gelingt es, bleibende Umwelterfahrungen zu sammeln.“ Umweltbildung lasse sich nicht über einen reinen „Museumsbesuch“ betreiben, sondern müsste durch praktische Erlebnisse ergänzt werden.