11.03.2020
Gabi Schmidt: Mittelfranken so sicher wie noch nie

Anzahl der Straftaten erreicht den niedrigsten Wert seit 10 Jahren

Am 09.03.2020 wurde die polizeiliche Kriminalstatistik des Freistaats Bayern für das vergangene Jahr veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Anzahl der Strafdelikte erneut gesunken, während die Aufklärungsquote gestiegen ist.

 

Sinkende Fallzahlen und gute Aufklärungsquoten

„In Mittelfranken hat sich die Lage besonders gut entwickelt“, bewertet Gabi Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, die Lage. Bei der Betrachtung der gesamten Straftaten konnte 2019 ein historischer Tiefstand von 84.256 Delikten ermittelt werden. Das ist der beste Wert der vergangenen 10 Jahre und 4 % (3.536 Delikte) niedriger als in 2018. Betrachtet man die Häufigkeitszahlen, also die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, so zeigt sich seit 2016 eine stetige Verbesserung. Seit 2016 ist diese Zahl von 4.923 auf etwa 4.570 Taten gefallen (-4,2 %). Im gleichen Jahr betrug auch die Aufklärungsquote noch 64,2 %, während sie 2019 auf 67,1 % gesteigert werden konnte. Das liegt sogar recht deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 65 % und bedeutet, dass überdurchschnittlich oft ein Täter ermittelt und vor Gericht gestellt werden kann. Besonders wirkungsvoll waren auch die Maßnahmen der Polizei im Kampf gegen Wohnungseinbrüche: Hier konnte ein Rückgang um 10,9 % erreicht werden. Es kann also, ohne zu übertreiben, gesagt werden, dass Mittelfranken noch nie so sicher war wie heute.

 

Häusliche Gewalt fast unverändert

„Das ist ein Zeichen ausgezeichneter Polizeiarbeit“, beurteilt Gabi Schmidt die jüngsten Zahlen. „Trotzdem liegt noch viel Arbeit vor uns, etwa bei dem Thema häusliche Gewalt“, sagt Frau Schmidt. In diesem Bereich ist der Rückgang nur etwa 0,5 % groß. Gezählt wurden neben körperlichen Gewalttaten auch Fälle psychischer Gewalt. Insgesamt rund 3.400 Delikte und damit 195 Fälle pro 100.000 Einwohner registriert die Statistik. Rund 80 % der Geschädigten sind Frauen. „Genau darum kämpfe ich für den Erhalt und Ausbau von Frauenhäusern und Notrufeinrichtungen, wie etwa in Neustadt an der Aisch. Die Frauen dort leisten täglich einen unschätzbar wertvollen Dienst für Frauen in Not“, so Gabi Schmidt in einem Statement.