16.03.2021
Impfdosen werden streng nach Bevölkerungsproporz zugeteilt

Landtagsabgeordnete hat bei der Regierung von Mittelfranken nachgefragt.

Uehlfeld. Im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim, so bekommt die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt in Gesprächen Tag für Tag mit, ist der Unmut über das Tempo der Corona-Impfungen groß. Bekommt Neustadt/Aisch-Bad Windsheim etwa weniger Impfstoff geliefert? „Nein, eindeutig nicht“, sagt Schmidt, die sich diesbezüglich bei der Regierung von Mittelfranken erkundigt hat.

Bis zum 10. März bekam der Bezirk Mittelfranken insgesamt 221 800 Impfdosen ausgeliefert, die dann weiterverteilt wurden. „Die Landkreise bekommen den Impfstoff streng nach Bevölkerungsproporz zugeteilt“, so die Abgeordnete der Freien Wähler. Unabhängig davon habe es Anfang März für den Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim wegen hoher Inzidenzwerte eine Sonderzuweisung durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gegeben: „Da gab es nochmal 1000 Impfdosen extra“, sagt Schmidt.

„Klagen, dass man im Landkreis zu wenig Impfstoff hätte, kann ich deshalb nicht akzeptieren. Aber es müssen die Abläufe überprüft werden: Denn es kann nicht sein, dass teilweise sogar häusliche Pflegedienste immer noch auf die Impfung ihrer Mitarbeiterinnen warten müssen.“ Landkreise in der Umgebung wie Erlangen-Höchstadt hätten ihre Impfaktivitäten sehr gut organisiert, auch Kitzingen komme gut voran.