10.12.2020
Schlüsselzuweisungen 2021 stehen fest

Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt freut sich über üppige Zuweisungen für die Landkreise Neustadt/Aisch - Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt und Fürth.

Uehlfeld. Auch im kommenden Jahr profitieren die bayerischen Landkreise und Kommunen von üppigen Schlüsselzuweisungen, wie die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt mitteilt. So bekommt zum Beispiel der Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim gut 19 Millionen Euro, die hiesigen Landkreisgemeinden erhalten zusätzlich insgesamt etwas mehr als 25 Millionen Euro.

Eine besonders große Zuteilung bekommt auch 2021 Bad Windsheim: 3.920.216 Euro (2020: 3.779.952 Euro) werden hier aus München eingehen, die zweitgrößte Zuteilung erhält Neustadt/Aisch mit 1.755.816 Euro. Ebenfalls über der Millionen-Schwelle liegen Markt Erlbach (1.566.136 Euro), Scheinfeld (1.393.596 Euro), Uffenheim (1.321.204 Euro), Diespeck (1.281.180 Euro) und Obernzenn (1.180.700 Euro). 

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt bekommt im kommenden Jahr 19.361.756 Euro Schlüsselzuweisungen, die Landkreisgemeinden insgesamt etwas mehr als 17,2 Millionen Euro. Die größten Profiteure sind hier: Eckental mit 2.794.184 Euro (2020: 2.863.208 Euro), Adelsdorf mit 2.414.564 Euro, Höchstadt mit 1.592.208 Euro und Hemhofen mit 1.303.392 Euro.

Der Landkreis Fürth erhält 20.393.992 Euro Schlüsselzuweisungen im kommenden Jahr, die Landkreisgemeinden zusätzlich 22.485.016  Euro. Oberasbach kommt auf 5.015.052 Euro (2020: 5.017.136 Euro), Stein erhält 3.320.304 Euro und Zirndorf 3.298.744 Euro. Roßtal bekommt aus München 2.436.232 Euro, Veitsbronn 1.593.408 Euro, Wilhermsdorf 1.401.308 Euro, Cadolzburg 1.369.076 Euro und Großhabersdorf 1.133.044 Euro.

 „Die Schlüsselzuweisungen sind die größte Einzelposition im kommunalen Finanzausgleich“, sagt Gabi Schmidt. Sie stärken die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen und mildern Unterschiede in der Steuerkraft ab. „Mit dem Finanzausgleich sorgen wir dafür, dass die Kommunen ihre Aufgaben gut erfüllen können“, so Schmidt. Gerade angesichts der aktuellen Belastungen durch die Corona-Pandemie sei dies dringend notwendig. Insgesamt verteilt der Freistaat im kommenden Jahr rund 3,93 Milliarden Euro an Schlüsselzuweisungen.